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Kind kauft apps

Das Kurzwort App steht für Applikation, d. Apps werden in den Appstores der Anbieter Apple oder Android erworben; das Gerät, mit dem man die App kauft, ist dabei mit dem Internet verbunden. Nachdem der Kaufvorgang abgeschlossen ist, findet man auf der Bedienoberfläche ein neues Symbol und durch Berührung kann man die App sofort nutzen.

Apps sind daher einfach und intuitiv zu benutzen, die Bedienbarkeit, englisch Usability, ist hoch und stellt auch ungeübte Nutzerinnen oder Nutzer kaum vor Herausforderungen. Dies ist insbesondere dann zu bedenken, wenn das Gerät - Smartphone oder Tablet-PC - von jüngeren Kindern genutzt wird. Einige Apps nutzen zum Beispiel die Geoinformationsdaten, mit denen das Gerät den jeweiligen Standort des Nutzers für den angebotenen Service lokalisiert.

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Das ist in vielen Fällen komfortabel, so braucht man beispielsweise nicht mehr selbst zu erfassen, wo ein bestimmtes Foto aufgenommen wurde. Wird das Bild aber weiterverarbeitet und online gestellt, gibt man diese Daten automatisch weiter - und damit möglicherweise Information preis, die man gerne privat gehalten hätte. Besonders kritisch sind Apps zu betrachten, die bei der Nutzung direkt auf das Internet zugreifen oder den Zugang zum Internet ermöglichen.

Kinderschutzprogramme, die heute für mobile Endgeräte wie Tablet-PC oder Smartphone angeboten werden, kontrollieren in der Regel nur die Webinhalte, die über den auf dem Gerät installierten Internetbrowser aufgerufen werden.

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Andere Kinderschutzprogramme - wie z. Apps, die den Zugang zum Internet ermöglichen, werden von keinem der beiden bekannten Typen von Kinderschutzprogrammen erfasst.


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Deshalb ist hier besondere Vorsicht geboten, damit nicht gerade die Eltern, die sich durch das installierte Filterprogramm sicher fühlen, ihren Kindern mit den installierten Apps einen ungesicherten Internetzugang ermöglichen. Das Risiko, dass ihre Kinder so auf Webseiten mit unerwünschten oder gar schädigenden Inhalten - wie zum Beispiel mit pornographischen oder gewalthaltigen Darstellungen - gelangen, ist jedoch nicht sehr hoch; schwerer wiegt auch hier die Gefahr der unerwünschten Preisgabe von Daten.

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Diese Informationen werden dann oft für die Zustellung von genau auf den Nutzer und dessen vermeintliche Bedürfnisse ausgerichtete Werbung verwendet. Wird der Tablet-PC von mehreren Familienmitgliedern genutzt, kann es schnell dazu kommen, dass die Kleinen mit unangemessenen Angeboten konfrontiert werden. Selbst die Übertragung von auf dem Gerät genutzten Passwörtern ist bei einigen Apps üblich.

Einige Apps, wie die unter Jugendlichen für schnelle Verabredungen besonders beliebte App "Whatsapp", übertragen die im eigenen Telefonbuch gespeicherten Telefonnummern an den Anbieter ebenso wie Angaben über den jeweils genutzten Mobilfunkanbieter, wieder andere übermitteln die im eigenen Verzeichnis gespeicherten E-Mail-Adressen. Nur bei wenigen Apps kann der Nutzer selbst in den Einstellungen entsprechende Vorgaben machen, um die unerwünschte Datenpreisgabe zu verhindern. Grundsätzlich gilt daher, dass die vermeintlich so einfach zu bedienenden und nützlichen Apps einen kritischen Blick hinter die Kulissen brauchen, bevor man Geräte, auf denen diese installiert sind, in die Hände von Kindern gibt.

Zugriff auf Inhalt

Das Argument, dass Tablet-PCs und Smartphones nicht für Kinder entwickelt wurden, darf heute nicht mehr zählen, denn mehr als jeder andere Computer sind die Geräte gerade für die Kleinsten attraktiv und werden im Handumdrehen beherrscht. Weder störende Ecken und Kanten noch Kabel oder Anschlüsse, in die sich kleine Kinderfinger verirren könnten, beeinträchtigen die Nutzung.

Umso mehr Aufmerksamkeit sollte man den Inhalten widmen, die damit genutzt werden können.

Entwickler von Apps, die diese über einen der Appstores vertreiben wollen, müssen ihre Programme einem aufwändigen Prüfverfahren unterziehen, womit auch die jugendschutzrechtliche Konformität der Angebote sichergestellt werden soll. Ist die App dann erworben und auf dem Endgerät installiert, liegt die Verantwortung für den sicheren und verantwortungsbewussten Umgang damit und für die kindgerechte Nutzung bei den Erwachsenen.

Spiele, bei denen man ein Level nach dem anderen erreichen kann, üben auch auf die Jüngsten schon eine besondere Faszination aus.

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Und wie können sie gleichzeitig die Persönlichkeitsrechte ihrer Kinder schützen? Wir haben mit Dr. Astrid Auer-Reinsdorff vom Deutschen Anwaltsverein darüber gesprochen. Jugendliche — und auch schon Kinder — bewegen sich heute wie selbstverständlich im Internet. Für Eltern ist es schwierig, zu durchschauen, was sie da tun. Haben sie denn die Verpflichtung, sie zu kontrollieren? Astrid Auer-Reinsdorff: Nein, Eltern sind nicht verpflichtet, die Kommunikation lückenlos zu kontrollieren.

Selbstverständlich sollten Eltern je nach Alter des Kindes aber mitentscheiden, welche Apps, Kommunikationsangebote und Ähnliches das Kind nutzen darf und ob es überhaupt schon reif genug ist, damit umzugehen. Eltern sollten sich also in der Tat mit den Einstellungsmöglichkeiten bei Smartphones zur Nutzung von Apps und den Nutzungsbedingungen der verschiedenen Dienste vertraut machen. Konkreter: Wenn ein elfjähriges Kind ein Smartphone hat, bin ich als Mutter oder Vater dann dazu verpflichtet, die Chats durchzulesen?

Auer-Reinsdorff: Nein.

Eltern haben die Rechte der Kinder zu wahren und die Kontrolle sollte viel früher ansetzen, bei der Entscheidung: Wie häufig darf mein Kind die Medien nutzen? Von Trackings-Apps, die manche Eltern zur Kontrolle ihrer Kinder heute einsetzen, halte ich aber nichts.

Das verdirbt meines Erachtens aber nur das Vertrauensverhältnis. WhatsApp zum Beispiel darf ab 13 Jahren genutzt werden. Sind die Kinder jünger und haben sich trotzdem angemeldet, können Eltern beim Anbieter Accounts löschen lassen.

Einkäufe mit "Kaufanfrage" anfordern und tätigen

Fraglich ist nur, ob dies das Thema für die Eltern beendet. Gibt es Schutzmechanismen, die ich beim Handy des Kindes einstellen muss, damit ich nicht haften muss, wenn es Unsinn macht? Auer-Reinsdorff: Natürlich sollte bei der Ersteinrichtung die Drittanbietersperre eingerichtet werden, um Überraschungen durch die Nutzung von Mehrwertdiensten und Servicerufnummern zu vermeiden.


  1. Handy für Kinder: Das müssen Eltern darüber wissen?
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  3. Elternfragen an die Anwältin: Kind kauft virtuelles Heu für 500 Euro – was tun?.
  4. Eine andere Möglichkeit wäre eine Prepaid-Karte, mit der das Kind zwar erreichbar wäre und kurze Telefonate führen könnte, aber nicht unterwegs surfen oder chatten kann. Das ist altersadäquat zu entscheiden. Unsere Kinder haben einmal Euro für virtuelles Heu bei einer Bauernhofspiel-App ausgegeben, ohne dass wir es mitbekommen haben. Zum Glück reagierte der Anbieter kulant und wir mussten nicht zahlen.

    Goldene Regeln für Kinder von Smartphone & Tablet – SCHAU HIN!

    Wie sieht das denn rechtlich aus? Wichtig ist: Lassen Eltern die Kinder das Eltern-Smartphone nutzen, bei dem alle Altersbegrenzungen und Beschränkungen für Käufe aufgehoben sind, so müssen die Eltern natürlich nachweisen, dass ihre minderjährigen Kinder — und nicht sie selbst — die Käufe getätigt haben. Geben die Eltern Käufe durch verdeckte Eingabe des Passwortes im Einzelfall für die Kinder frei, sollten sie darauf achten, dass die Einstellungen für das Passwort so gewählt sind, dass es sofort erlischt.

    Bei den Standardeinstellungen bleibt das Passwort meist 15 Minuten aktiv und die Kinder freuen sich, dass sie x Portionen Heu, Spielgeld oder Ähnliches durch wiederholtes Klicken kaufen können. Die Eltern sehen dann hoffentlich bald die Abbuchungen auf ihrem App-Account und sollten schnell reagieren.